| Senioren eine Heimat geben will das "Seniorenzentrum Hohenstaufen" des Arbeitersamariterbundes. Gestern wurde die mehr als sechs Millionen Euro teure neue Einrichtung ihrer Bestimmung übergeben. MARGIT HAAS  Göppingen Die ersten Bewohner fühlen sich schon seit einigen Wochen wohl, jetzt wurde das "Seniorenzentrum Hohenstaufen" offiziell seiner Bestimmung übergeben. Es ist das jüngste Kind des Arbeitersamariterbundes (ASB). Die zahlreichen Einrichtungen unterscheiden sich voneinander, "kein Haus ist wie das andere, für jeden Standort schneidern wir einen Maßanzug", betonte Marianne Wonnay, die Landesvorsitzende des ASB bei der gestrigen Feierstunde. Die Häuser seien detailreich gestaltet, so dass "eine wohnliche Atmosphäre" entstehe, die es den Bewohnern leicht machen soll, sich dort zu Hause zu fühlen. Die Festrednerin verwies auf den demographischen Wandel in der Gesellschaft, der ASB "sieht zurzeit eine seiner zentralen Aufgaben darin, an der Lösung dieser Problematik maßgeblich mitzuwirken". Das Leitbild des ASB gebe vor, dass die Einrichtungen - wie eben das Seniorenzentrum an der Hohenstaufenstraße - zentral und wohnortnah gelegen sein sollen, denn sie sollen "ein Teil des Gemeinwesens sein". Deshalb seien Vereine, Kirchen, Kindergärten und Schulen eingeladen, das Haus zu besuchen. Besonders die geplante Zusammenarbeit mit dem benachbarten Hohenstaufen-Gymnasium verspreche gewinnbringende Chancen. Mit der Eröffnung des "Seniorenzentrums Hohenstaufen" sei "eine weitere Einrichtung geschaffen, die den Senioren unserer Stadt Lebensqualität bis ins hohe Alter garantiert", betonte Oberbürgermeister Guido Till in seinem Grußwort und freute sich, mit dem ASB einen weiteren "kompetenten Partner" gefunden zu haben, "der mit uns gemeinsam für einen hohen Lebensstandard für unsere Senioren sorgt". Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von den Göppinger Schülern Verena Klein (Gesang), Florian Lipphardt (Klavier) und Cornelius Späth (Geige). Nach der Segnung des neuen Pflegeheimes durch den evangelischen Pfarrer Andreas Weidle und seinen katholischen Kollegen Fernando Marcucci übergab Architekt Klaus Holfelder den Schlüssel symbolisch an die Hausleiterin Andrea Schneider. Anschließend nahmen die Besucher der Feierstunde die Gelegenheit wahr, das Haus, das über zwei Hausgemeinschaften speziell für Demenzkranke und eine Palliativpflegestation verfügt, in Augenschein zu nehmen. Am Sonntag ist von 13 bis 18 Uhr in dem neuen Altenheim Tag der offenen Tür mit Hausführungen und buntem Programm für Kinder.  |